Karaoke kommt aus Japan und hat sich wie
ein freundlicher Virus um die ganze Welt verbreitet. In
vielen Ländern Asiens kann man kaum noch in Ruhe essen
gehen, weil ständig jemand singt. Wer es einmal ausprobiert
hat, wird schnell süchtig. Nicht alle Gäste kommen in eine
Karaokebar zum Singen. Viele genießen es einfach so und
erfreuen sich an dem Gesang der anderen – egal ob gekonnt
oder zum ersten Mal probiert.
Karaoke - Das leere Orchester
Karaoke ist eine weltweit beliebte Freizeitbeschäftigung, bei der
Amateursänger zu Instrumentalversionen bekannter Titel
singen. Karaoke wurde in den frühen 70er in Japan betrieben
und fand seither weltweite Verbreitung. Karaoke zu
Deutsch „leeres Orchester“ ist das beliebteste Hobby der Asiaten.
Erfunden wurde Karaoke von Daisuke Inoue, der 1971 die ersten 11 selbst
gebauten Karaoke-Geräte an Bars in Kobe vermietete.
Daisuke Inoue erhielt dafür 2004 den Friedens-Ig-Nobelpreis, das sich von
ignoble – unwürdig, schmachvoll, schändlich abgeleitet. Der Ig-Nobelpreis
wird auch als Anti-Nobelpreis bezeichnet und ist eine ironische Auszeichnung,
die von der Harvard-Universität in Cambridge (USA), für unwichtige oder
skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird.